Widerstand Gegen radikalen islam - Djemila Benhabib
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14 Juil Widerstand Gegen radikalen islam

Via religionundgesellschaft.wordpress.com(Allemagne), Widerstand Gegen radikalen islam

 

Die 44jährige Djemila Benhabib spricht sich für die Einführung einer »Charte de la laïcité« – einer Charta für die Trennung von Staat und Religion – aus.

»Mit aller republikanischen Strenge gegen den radikalen Islam« (Toute la rigueur républicaine contre l‘islam radical) ist der Titel eines in der Tageszeitung Libération veröffentlichten Aufrufs: »Es geht darum, auf die fraglichen Personen maßlosen Druck auszuüben, um sie psychologisch und finanziell zu erschöpfen, sie zu ächten und sie aus der öffentlichen Debatte zu entfernen«, schreiben die Unterzeichner und erinnern an vom radikalen Islam Verfolgte: Im Februar 1989 rief Ayatollah Ruhollah Khomenei zum Mord an Salman Rushdie auf – die Fatwa wurde nie aufgehoben; 1993 wurde zum Mord an der aus Bangladesh stammenden Schriftstellerin Tasleema Nasrin aufgerufen; 2004 wurde der niederländische Filmemacher Theo van Gogh ermordet; Mordpläne richten sich seit 2005 gegen den dänischen Karikaturisten Kurt Weestergard; die Redaktion von Charlie Hebdo wurde im Januar vergangenen Jahres massakriert.

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Mehrere Mitarbeiter von Charlie Hebdo befinden sich auch unter den UnterzeichnerInnen, unter anderem der Chefredakteur Gérard Biard sowie die Personaldirektorin Marika Bret. Die Journalistin Caroline Fourest, deren religionskritische Artikel regelmäßig in der Zeitung erscheinen, gehört ebenfalls zu den Unterzeichnerinnen. Eine weitere prominente Einzelperson ist die Philosophin Elisabeth Badinter.

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Aus Algerien unterzeichnete unter anderem der Schriftsteller Boualem Sansal, der vor allem durch seine scharfe Kritik am Islamismus bekannt wurde (Jungle World 25/2016).

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Eine Kontroverse hat die Veröffentlichung des Appells nicht ausgelöst: Zustimmung auf der einen Seite, höfliches Schweigen auf der anderen. Als längerfristige Absicht bekunden die Unterzeichnenden die Verteidigung »universell gültiger Menschen- und insbesondere Frauenrechte«, die »nicht unter dem Vorwand religiöser Vorschriften oder kultureller Besonderheiten in Frage gestellt oder eingeschränkt werden dürfen«.

 

Via religionundgesellschaft.wordpress.com(Allemagne), Widerstand Gegen radikalen islam

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